Ruedi Lüthy Foundation

Noch heute leidet Simbabwe unter der Last von HIV/Aids.

1.3 Millionen Menschen sind HIV-positiv und jährlich kommt es zu 40'000 Neuansteckungen. Zahlreiche Menschen haben ungenügenden Zugang zu medizinischer Hilfe. HIV/Aids bringt viel Leid in die Familien und die Gesellschaft. Konfrontiert mit diesem Leid, gründete der Aids-Arzt Ruedi Lüthy 2003 die ambulante Newlands Clinic in Simbabwes Hauptstadt Harare. Heute behandeln er und sein Team fast 7'000 Patienten und Patientinnen aus ärmsten Verhältnissen. Knapp 90% dieser Patient*innen haben eine unterdrückte Viruslast und sind somit nicht mehr ansteckend. Sie leben in schwierigsten Verhältnissen. Deshalb bietet die Ruedi Lüthy Foundation nebst der HIV-Behandlung Hilfe zur Selbsthilfe. Die Klinik betreibt zum Bespiel ein Zentrum für Frauengesundheit. Im Kampf gegen Gebärmutterhalskrebs werden Frauen regelmässig untersucht und Jugendliche gegen HP-Viren geimpft. Dazu kommt Familienplanung und enge Begleitung bei Schwangerschaften. Die meisten HIV-positiven Menschen haben kaum Chancen auf Bildung oder dem Arbeitsmarkt. Deshalb bezahlt die Stiftung Schulgelder und hat ein eigenes Berufsbildungsprogramm ins Leben gerufen. Ein weiteres, wichtiges Anliegen ist der Wissenstransfer - denn Wissen rettet Leben. Im klinikeigenen Ausbildungszentrum geben Spezialist*innen ihr medizinisches Fachwissen weiter und somit werden mittlerweile rund 800 einheimische Pflegepersonen, Ärztinnen und Ärzte ausgebildet.

 

 

Falkenplatz 9
CH-3012 Bern

www.ruedi-luethy-foundation.ch

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